Allgemeines


Pünktlich zum Ferienstart fand am 31.07.17, von 09.15 - 16.15 Uhr ein Torwarttrainingstag für jugendliche Torhüterinnen und Torhüter statt.

Unter der Leitung von Ex-Löwenkeeper Michi Hofmann und seinen TW-Trainerkollegen Niko und Markus waren 15 Nachwuchstorhüter (10 Jungs, 5 Mädels) bei bestem Sommerwetter zu Gast am Wildmoosgelände.

Bei super Bedingungen, auf sattem Grün, begann eine erste Einheit in 3 Gruppen. Schwerpunkte wurden beginnend mit Koordination und Grundstellung trainiert, das richtige Zupacken der Schüsse ausführlich erklärt und praktiziert.

Es folgten vor neuen Übungen immer wieder Trinkpausen (Flaschen wurden vom Partner Xenofit gestellt), um wieder gestärkt in Abdruck- und Reaktionsübungen zu gehen.

Um 12.15 Uhr gab es im Restaurant Wildmoos leckeres Essen (Pasta und Reis mit Geschnetzeltem).
Danke an Fathi und sein Serviceteam!

Nach dieser kleinen Ruhephase, in der Michi an die Gruppe Fragen zum Torwartspiel gestellt hatte, ging es um 13.30 Uhr bereits wieder los zur nächsten Einheit, die Inhalte wie Spieleröffnung durch gutes beidbeiniges Passen und Werfen sowie Doppelaktionen mit Rebounder (= Rückprallwand) hatte. Ebenso 1 gegen 1 wurde gezeigt und durchgeführt.

Alle Teilnehmer gingen sichtlich mit Spaß und Kraftaufwand durch die Übungen, weshalb auch die Trainer mit sehr guter Motivation dabei waren.

Um 16.00 Uhr erfolgte nach einer kurzen Schlussanalyse und Verlosung nützlicher Torwartutensilien durch Michi Hofmann der Abpfiff.

Alle Keeperinnen und Keeper gingen erschöpft, aber glücklich, jeweils ein Paar TW-Handschuhe von Uhlsport mit Fingersave sowie Torwarttasche und/oder Handschuhreiniger im Gepäck, nach Hause. 

Vielen Dank an den Verein FC Grün-Weiß Gröbenzell, immer vertreten durch Jugendleiter Michael Schweyer und Frau Barbara Rossmüller.

Auf bald im Jahr 2018 und allen eine schöne Ferienzeit wünschen Michi Hofmann und der FC GW Gröbenzell.

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Die Saison 2016/17 hat nun sein Ende gefunden. Von der sprichwörtlich erholsamen Sommerpause aber keine Spur. Ab sofort beginnt somit die allseits beliebte Turnierphase. Unter der Vielzahl an Wettbewerben darf in unserer Region natürlich das traditionelle GW-Sommerturnier am 15. und 16. Juli 2017 nicht fehlen. Ein guter Grund, uns einmal bei den Organisatoren dieses „Mammutprojekts“ – immerhin handelt es sich dabei um sage und schreibe 17 Turniere an nur zwei Tagen – umzuhören. Im Jugendleiter des FC GW Gröbenzell fanden wir dabei selbstverständlich den richtigen Ansprechpartner.

Herr Schweyer, es ist jetzt nur noch rund eine Woche bis zu Ihrem alljährlich stattfindenden GW-Sommerturnier. Blicken Sie diesem Event, nachdem Sie bereits an mehreren Organisationen beteiligt waren, eher gelassen entgegen oder steigt die Anspannung nach wie vor?

Beides muss ich bejahen. Als Organisator habe ich jetzt zwar schon das eine oder andere Turnier hinter mir und deshalb hält selbstverständlich eine gewisse Gelassenheit Einzug, doch Anspannung hat man natürlich immer. Insbesondere im Hinblick auf die Fragen, klappt alles wie geplant, spielt das Wetter mit, kommen alle angemeldeten Teams?
Doch soweit die Umstände von uns beeinflussbar sind, sehen wir dem Turnier wie immer, und um bei der eigentlichen Frage zu bleiben, mit freudiger Anspannung entgegen.

Dieses Jahr haben sich bereits mehr als 120 Mannschaften angemeldet. In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Teilnehmer damit beinahe verdoppelt und Ihr Sommerturnier zu einem der größten Turniere in der Umgebung gewandelt. Wie erklären sie sich diese Resonanz?

Uns freut es natürlich riesig, dass so viele Teams Interesse an unserem Turnier zeigen. Genau erklären können wir diese Entwicklung natürlich nicht, dazu müsste man die teilnehmenden Mannschaften selbst befragen. Wir als Organisatoren denken aber, es macht die Mischung zwischen einem gut gewählten Turniertermin, gut getakteten Spielplänen und den Rahmenbedingungen insgesamt. So dürfen wir einige Teams bereits Jahr für Jahr als Stammgäste begrüßen. Natürlich ist der Anstieg unserer vereinseigenen Mannschaftsanzahl auch ein Grund für das stark angewachsene Teilnehmerfeld. Dadurch werden mehr Einzelturniere möglich, aber auch nötig.

Erklären Sie uns das mit den Rahmenbedingungen genauer. Große Unterschiede gibt es doch hier selten. Inwiefern hebt sich Ihr Turnier von der Vielzahl anderer gleichgearteter Wettbewerbe ab?

Sicherlich gibt es noch einige andere Turniere im Sommer. Ich denke aber, dass wir mit dem Drumherum auch gut punkten können. So ist beispielsweise unsere Verpflegung außergewöhnlich abwechslungsreich aufgebaut. Vom Obstbecher, über den klassischen Wurstsalat oder typische Grillware, bis zum Angebot verschiedenster Kuchen, ist praktisch alles abgedeckt. Viele erwähnen diese Auswahl alleine schon als einen der Hauptgründe, dass sie immer wieder gerne zu uns kommen. Außerdem haben wir für die Zeit zwischen den Spielen beispielsweise eine Geschwindigkeitsmessanlage, an der sich jeder selbst versuchen kann, eine Hüpfburg und bei großer Hitze eine kleine Abkühlungsmöglichkeit. Zudem heben wir selbstverständlich den sportlichen Aspekt entsprechend hervor. In diversen Turnieren werden Wanderpokale ausgespielt, was vielleicht einen nicht unerheblichen Teil dazu beiträgt, dass die jeweiligen Sieger ihren Pokal verteidigen wollen oder die anderen Teams diesen eben im nächsten Jahr erobern möchten. Auch der Torschützenkönig jedes Turniers wird extra geehrt und darf dann einen kleinen Pokal sein eigen nennen. Und dieses Jahr werden wir erstmalig einen Live-Ticker einrichten, bei dem jedermann, egal ob vor Ort oder von zu Hause, die Ergebnisse direkt nach Spielende einsehen kann. Das setzt uns, denke ich, doch von einigen anderen Turnieren ab.

Das hört sich weniger nach einem rein sportlichen Wettbewerb, sondern viel mehr wie ein Familienfest an.

Das trifft es ziemlich gut. Von den Kleinsten mit fünf Jahren bis zu den alten Herren ist an den beiden Tagen jede Altersstufe vertreten. Manche Familie verbringt daher durchaus das Wochenende bei uns. Sei es, weil die Kinder selbst spielen oder dem Papa oder Trainer zugeschaut wird, ob der denn auch selbst all das umsetzt, was am Spielfeldrand von den Kleinen gefordert wird.

Abschließend noch mal zum Thema Anspannung zurück. Über beide Tage hinweg sind bei über 120 teilnehmenden Mannschaften umgerechnet rund 1200 Aktive auf den Plätzen, die Zuschauer noch gar nicht miteingerechnet. Haben sie keine Sorgen, dass angesichts der großen Besucherzahl etwas aus dem Ruder laufen könnte?

Schief gehen kann immer etwas, aber dann wird das Problem – wenn möglich, ohne dass die breite Masse davon etwas mitbekommt – eben gelöst. Wir sind hier mittlerweile ein eingespieltes Team und einige davon schon alte Turnierhasen, die schon unzählige Turniere hinter sich, daher fast alles erlebt haben und mit allen „Turnierwassern“ gewaschen sind. Obendrein ist auf unsere zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die uns Jahr für Jahr tatkräftig unterstützen, Verlass. Mit diesem Pfand im Rücken bin ich mir sicher, dass der FC GW auch dieses Jahr wieder ein sehr gutes Turnier über die Bühne bringen wird.

Vielen Dank für den Einblick hinter die Kulissen. Wir wünschen Ihnen und dem FC GW Gröbenzell ein erfolgreiches Turnier.

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Hallo Herr Förster, mittlerweile sind Ihr Trainingsprogramm und auch Ihr Name in einigen bisherigen Interviews, beispielsweise mit Herrn Böck, auf unserer Homepage gefallen. Das hat uns dazu bewogen, Sie konkret zu Ihrem Engagement und der Idee dahinter zu befragen. Beginnend würde uns interessieren, wie Sie zum Thema Athletik gekommen sind und warum die Zusammenarbeit ausgerechnet mit dem FC Grün-Weiß Gröbenzell entstanden ist?

Gerade diese Zusammenarbeit lässt sich schnell erklären. Seit 2011 trainiere ich den 2008er Jahrgang von Grün-Weiß Gröbenzell und nach diversen Weiterbildungen biete ich mittlerweile zudem Athletik- und Individualtraining an, mit dem ich unter anderem seit 2016 die Herrenmannschaft von GW und vereinzelte Spieler im Einzeltraining in Verbindung mit FuPletiX* betreuen darf.

Gemessen an den Erfolgen in der Hinrunde der 1. Herrenmannschaft und dem Erreichen der Dachauer Hallenmeisterschaftsfinalrunde mit Ihrer F-Jugend scheint Ihr Training Früchte zu tragen. Offensichtlich ist also etwas dran, an dem von Ihnen angesprochenen FuPletiX*. Aber was genau verbirgt sich dahinter und wie unterscheidet es sich von anderen Trainingssystemen?

Vielen Dank, dass Sie den Erfolg mit FuPletiX* in Verbindung bringen, das ist eine große Ehre. Ich habe FuPletiX* gegründet um Trainern, Athleten und Privatpersonen eine Plattform zu geben, in der sie sich Trainingsinhalte anschauen können, um das dann eventuell auch umzusetzen. Mir ist aufgefallen, dass Trainingssysteme und Ausbildung zu wenig hinterfragt werden. Mittlerweile gehören Kreuzbandrisse, Muskelzerrungen usw. - egal in welcher Sportart - zum Alltag dazu und genau das kann ich so nicht akzeptieren! Entscheidungen und Aktionen haben immer den gleichen Ursprung. Das Gehirn muss ständig Bestandteil des Trainings sein, um gezielte Bewegungsabläufe und richtige Entscheidungen treffen zu können. Den Unterschied und die Basis meiner Arbeit mit Athleten bietet mir das einzigartige Training aus den USA, Öffnet externen Link in neuem FensterFunctional Patterns by Naudi Aquilar, und ein gesondertes Visual-, Kopf- und Koordinationstraining, das Mannschaften und einzelne Athleten sportartübergreifend auf ein gesondertes Niveau bringen kann. Functional Patterns ist der Schlüssel zu gesunder und stabiler Leistungsfähigkeit und genau deshalb sollte es in jedem Training und im Alltag eines jeden Menschen eine Grundsäule einnehmen. Nicht nur Sportler sollen Hilfe bei FuPletiX* finden, sondern auch Menschen mit Dysfunktionen und Schmerzen bei der Arbeit oder Ausführung Ihres Hobbys. Ja, es gibt ein völlig schmerzfreies Leben!!!

Welche Erwartung haben Sie dahingehend in die Zukunft?

In den kommenden Monaten werde ich mein eigens entwickeltes Aufwärmprogramm weiter verbessern und dieses im Training bzw. Spiel der Herrenmannschaft als Ritual festigen, um damit die Grundlage in Richtung Verletzungsprophylaxe und Athletik zu legen. Des Weiteren soll auch der von mir entwickelte MSR (Match Simulation Run) im Trainingsplan einen festen Bestandteil finden und als Leistungstest/Ausdauerlauf integriert werden. Diese Tools sollen das Niveau der Mannschaft auf ein einheitliches Maß bringen, um dann letztendlich an Details feilen zu können. Wenn nur ein Spieler bewusster und nicht „gewöhnlich“ trainiert, ist schon ein Ziel erreicht.

Ehrgeizige Ziele, die Sie sich da gesteckt haben, aber wie wollen Sie die umsetzen?

Da ich mit dem FC Grün-Weiß Gröbenzell einen perfekten Kooperationspartner gefunden habe, der mich dahingehend sehr unterstützt, werden Großprojekte leichter realisierbar. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir in naher Zukunft das Thema Faszien/Muskeln im Training verwirklichen können, da der Verein seit Kurzem 15 Blackrolls sein Eigen nennen darf. Dank der großen Investition ist uns ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gelungen und ein erster Ansatz, um das Training bewusster zu gestalten. Mein Wunsch wäre es, in den nächsten Jahren das Thema nachhaltig bis in den Jugendbereich integrieren zu können aber das braucht viel Zeit und Geduld. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

Vielen Dank für das offene und aufschlussreiche Interview. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim weiteren Aufbau Ihres Projekts!

 

*Hierüber geht es direkt zu Christian Försters Öffnet externen Link in neuem FensterFuPletiX

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Thomas Zupanic

Roland Böck

Saison 2016/17

Bevor wieder in die jeweiligen Rückrunden gestartet wird, nutzten wir die Unterbrechung, um unseren Trainerstab der beiden Herrenmannschaften vom FC GW Gröbenzell zum bisherigen Saisonverlauf, insbesondere dem Überwintern auf dem 1. Tabellenplatz der B-Klasse 2 unseres Kreises, zu befragen.

Hallo Herr Zupanic und Herr Böck. Erstmal, wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf der 1. & 2. Mannschaft?

Böck: Bei der 1. Mannschaft ist es weit über dem was wir uns erwarten durften. Nach zahlreichen Abgängen von wichtigen Spielern sowie diversen verletzungsbedingten Ausfällen, war es alles andere als zu erwarten, dass wir als Absteiger gleich wieder oben mitmischen. Die allgemeine Meinung bei Absteigern ist klar, dass es hier nur das Ziel sein kann, gleich wieder aufzusteigen. Das wir aber, wenn auch nur mit einem Spiel und einem Punkt mehr, an der Tabellenspitze stehen, zeigt unseren großen Teamgeist und den Willen aller Spieler, mit uns Trainern gemeinsam etwas Neues aufzubauen.

Zupanic: Zur 2. Mannschaft gilt natürlich zu sagen, dass wir zwar insgesamt gesehen eine sehr gute Trainingsstatistik haben von beiden Mannschaften, aber hier natürlich noch Steigerungspotenzial vorhanden ist. Hier ist jedoch auch der Teamgeist hervorzuheben, welcher uns positiv in die Zukunft sehen lässt.

Wie konnte sich der Erfolg einstellen, trotz der großen Anzahl an Spielern?

Böck: Es konnte kein weiterer Trainer gefunden werden und es stellte sich auch insgesamt im Nachhinein heraus, dass es auch für uns einfacher ist, wenn wir beide Mannschaften trotz des großen Kaders zusammen trainieren. Dies macht Sinn, da wir als Team auch den Spielern der 2. Mannschaft eine Chance für die 1. Mannschaft geben wollen. Wir sehen uns sowieso als ein Team und nicht als zwei verschiedene Teams. Das würden wir auch als unsere große Stärke bezeichnen. Außerdem, welcher Verein kann schon auf Großfeld ein Spielletti zu Trainingsende veranstalten, welches meist mit 11 gegen 11 plus Auswechselspielern ausgetragen wird.

Wie man gesehen hat, konnten Sie Ihre Abwehr stabilisieren und haben trotz des Abganges von Dominik Litwin zum TSV Gernlinden viele Tore geschossen. Wie konnten Sie die Mannschaft auf dieses Niveau bringen?

Böck: Man muss an dieser Stelle natürlich auch Christian Förster für sein regelmäßiges Athletik-Technik- und Individualtraining am Dienstag aus der Schmiede von Öffnet externen Link in neuem FensterFuPletiX danken. Man darf aber auch nicht vergessen,  dass wir die Kondition und einzelne Passwege etc. als Trainer dann noch über verschiedene Übungen im Training verbessern konnten. Wir können dadurch, denken wir, mit Recht behaupten, dass wir ein sowohl anspruchsvolles als auch abwechslungsreiches Training anbieten und dadurch auch den Spaß etwas höher halten. Wir wollen hier auch keine einzelnen Namen für den bisherigen Saisonverlauf nennen, da es nicht gerecht wäre hier nur eine Handvoll von Spielern aufzuzählen. Eines können wir aber aus einem Gespräch mit einem Neuzugang noch erwähnen. Bei uns sind Spieler nicht einzelne Nummern und werden auch nicht beliebig ausgetauscht. Es muss den jungen Spielern auch erlaubt sein, dass sie Fehler machen dürfen und nicht gleich als Konsequenz aus dem Kader gestrichen werden.

Wie halten Sie den Teamgedanken hoch und kommt es da nicht mal zu Unruhen, wenn einer nicht öfter spielt?

Zupanic: Bei der 1. Mannschaft kann man schon sagen, dass es nicht einfach ist, wer von Anfang an spielen darf oder erst einmal auf der Bank sitzen muss. Wie in jeder anderen Mannschaft mit großem Kader ist hier natürlich etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Es wird uns allerdings erleichtert durch die Möglichkeit, in den untersten Klassen während des Spiels mit drei Spielern so oft zu wechseln wie man möchte.

Böck: Außerdem versuchen wir generell immer gerecht zu sein. Wir denken, dass wir es bisher ganz gut gemeistert haben.

Möchten Sie abschließend vielleicht noch einen kleinen Ausblick auf die Rückrunde bzw. das noch junge Jahr 2017 geben?

Böck: Der bisherige Saisonverlauf der 1. Mannschaft war so nicht zu erwarten, aber klar steigen aufgrund der Leistungen aus dem letzten Jahr auch die eigenen Ansprüche, nachdem wir so eine Vorrunde hingelegt haben. Wir müssen und wollen weiterhin Schritt für Schritt gehen und natürlich jedes Spiel so angehen, dass wir es auch gewinnen. Das muss auch weiterhin unser Anspruch in der B-Klasse sein, nicht auf den Gegner zu schauen oder schauen zu müssen.

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GW-Jugendleiter
Michael Schweyer

Saison 2016/17

Einige Monate und einen Jahreswechsel nach unserem ersten Gespräch trafen wir erneut mit dem Jugendleiter des FC Grün-Weiß Gröbenzell zusammen, um auf den bisherigen Saisonverlauf „seiner“ Jugendteams zurückzublicken.

Herr Schweyer, das Spieljahr 2016, und damit auch die Hinrunde der Saison 2016/17, liegt jüngst hinter den Grün-Weißen Jugendmannschaften. Es bot sich also ein Rückblick auf die vergangenen Monate an. Wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf zufrieden?

Ich denke doch, dass wir, also die gesamte Jugendabteilung, zufrieden sein können. Zumal weiterhin ein guter Zulauf an Kindern, die bei uns Fußball spielen wollen, verzeichnet werden darf. Gemessen an den vielen Alternativen, die es in und um Gröbenzell gibt, ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir fühlen uns dadurch in unserer Linie auch bestätigt, weil die grundsätzlichen Punkte, die Eltern dazu bewegen ihr Kind bei einem Verein anzumelden, bei uns wohl erfüllt werden.

Das ist nun aber ein sehr allgemeiner Blick auf die letzten Monate. Gehen wir mal etwas konkreter auf die abgelaufenen Hinrunden der elf Jugendteams im Punktspielbetrieb ein. Wie sieht es hier aus?

Als Jugendleiter kann ich – auch konkret – mit dem was die Jungs und Mädels abliefern nur zufrieden sein. Im Kleinfeldbereich allen voran unsere F-Jugenden, die kaum ein Spiel verloren haben und die imaginäre „Meisterschaft“ bzw. „Vizemeisterschaft“ geholt haben (Anm.: Die Spiele in der F-Jugend finden allesamt ohne Wertung statt. Es gibt hier also keine offizielle Tabelle). Unsere E-Jugenden haben zwar nicht ganz so erfolgreich abgeschnitten – wenn man nur Tabellenplätze zu Rate zieht – aber man sieht auch hier deutlich, dass alle einen Schritt nach vorne gemacht haben und das ist das Wichtigste.

Auf Kleinfeld läuft also alles weitestgehend zur Zufriedenheit des Jugendleiters.
Wie sieht es denn im Großfeldbereich (9 gegen 9) aus?

Auch hier läuft es sehr gut. Beide Teams spielen in der Spitzengruppe bzw. dem oberen Tabellendrittel mit. Die D2 hat, als vergleichsweise ein Jahr jüngerer Jahrgang, durchaus die Möglichkeit bis zum Ende der Saison um den Aufstieg in die Kreisklasse mitzuspielen. Es ist also mehr als ordentlich, was unsere ältesten Junioren auf dem Platz abliefern und wir können stolz darauf blicken. Vor allem, da wir nun bereits die zweite Saison in Folge zwei D-Jugendmannschaften am Start haben. Davor gab es ein rund eineinhalb Jahre andauerndes „Loch“, während dessen gar kein Grün-Weißes Jugendteam auf Großfeld, und sei es nur das kompaktere „9 gegen 9-Feld“, gespielt hat.

Bei den Junioren verläuft es insgesamt also ganz gut. Es gibt da aber noch einen dritten - recht jungen - Bereich im Grün-Weißen Jugendfußball. Gemeint sind damit die Mädchenmannschaften. Konnten diese ebenfalls die Erwartungen erfüllen?

Hier haben wir diese Saison nun zwei Teams im Rennen (Anm.: Im Ganzen sind drei Mädchenmannschaften unter Grün-Weißer Beteiligung im Spielbetrieb, die Federführung bei den E-Juniorinnen liegt allerdings beim Partnerverein SV Lochhausen). Unsere Spielgemeinschaft mit Lochhausen in der D- und E-Jugend sehe ich als klaren Zugewinn für beide Vereine. Sie spielen beide eine recht ausgeglichene Saison und es wäre schön, wenn wir die Union auch in Zukunft fortführen könnten. Unsere neu hinzugestoßenen C-Juniorinnen spielen ebenfalls eine sehr gute Saison. Das mag beim Blick auf die Tabelle und bei nur zwei Punkten zwar etwas komisch klingen, da unsere Mädels in ihrer Gruppe aber durchweg auf ein bis zwei Jahre ältere Teams treffen, ist die Ausbeute wirklich aller Ehren wert und sie zeigen auch einen sehr schönen Fußball.

Also auch bei den Mädchen entwickelt sich alles positiv. Doch so viel zur momentan unterbrochenen Freiluftsaison. Mittlerweile ist die aktuelle Hallensaison 2016/17 in vollem Gange. Beispielsweise sind seit kurzem die Vorrunden der Bayerischen Hallenmeisterschaft beendet. Wie haben denn die Grün-Weißen Jugendteams abgeschnitten?

Hier sieht es nicht ganz so gut aus wie unter freiem Himmel. Für fast alle unsere Teams, die um ein Weiterkommen spielen (Anm.: Die F-Junioren wussten zwar zu überzeugen, in dieser Altersklasse gibt es allerdings keine Zwischen- und Finalrunden), war in der Bayerischen Hallenmeisterschaft bereits nach der Vorrunde das Turnier beendet. Aber es gibt ja noch andere schöne Turniere bei denen man antreten kann, von dem her ist das nur halb so wild. Ein Ausrufezeichen konnten wir aber bei den U13-Juniorinnen setzen. Unsere D-Mädchen qualifizierten sich mit ihrem starken Auftritt nämlich für die Endrunde, also die Ende Januar stattfindende oberbayerische Meisterschaft.

Damit dürften die D-Juniorinnen, als erstes GW-Mädchenteam in der Endrunde dabei zu sein, ihren Platz in der Vereinshistorie sicher haben.

Das ist wohl wahr. Wenngleich unser Mädchenbereich noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen steckt, ist das in so kurzer Zeit schon ein herausragender Erfolg und ein weiterer Beleg der guten Arbeit unserer Betreuer.

Möchten Sie abschließend vielleicht noch einen kleinen Ausblick auf die Rückrunde bzw. das noch junge Jahr 2017 geben?

Gerne. Zunächst steht natürlich am 28. und 29.01.2017 unser eigenes Hallenturnier an, auf das ich mich besonders freue. Auch wenn einiges an Arbeit von vielen Helfern dahinter steckt. Für mich persönlich, und ich denke auch für viele Kinder, ist das Heimturnier aber immer ein Highlight. Und wenn es dann wieder nach draußen geht, werden wir nach heutigem Stand aufgrund des eingangs angesprochenen Zulaufs zwei weitere Teams in der F-Jugend anmelden können, für die dann auch das Motto gilt: „Gehts raus und spielts Fußball.“

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Nicht nur beim Fußballspielen und gemütlich Beisammensitzen ist unser Freizeitteam, das Alp(en)traumteam (ATT), immer dabei.

Im Rahmen der Spendenaktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks haben sie in den eigenen Reihen 600 € gesammelt und die Aktion damit unterstützt.

„Wir sind eine tolle Gemeinschaft und uns geht es gut. Daher kam uns der Gedanke, etwas davon an diejenigen weiterzugeben, die nicht so ein Glück haben wie wir“, erklärt Initiator Gerd Böttcher alias „Lichtgestalt“ die Beteiligung.

Wir ziehen unseren Hut davor.

P.S.: Wer es unserem Freizeitteam gleich tun möchte, über folgenden Link geht es auf die Spendenseite der Benefizaktion: www2.sternstunden-spenden.de

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GW-Jugendleiter
Michael Schweyer

Saison 2016/17

Nach langen Wochen der fußballfreien Zeit ging es im September für die Juniorinnen und Junioren nun endlich wieder in den Spielbetrieb.
Mittlerweile sind die ersten zwei Spieltage bestritten.
Das nehmen wir zum Anlass, mit dem Jugendleiter des FC Grün-Weiß Gröbenzell, Michael Schweyer, über die aktuelle Situation bei der Vereinsjugend und den Zielen für die Saison, aber auch im Allgemeinen zu sprechen.

Herr Schweyer, Sie gehen jetzt in Ihre zweite Saison als Jugendleiter des FC Grün-Weiß Gröbenzell. Wie sehr haben Sie dem Beginn der neuen Spielzeit entgegengefiebert?

Persönlich freute ich mich natürlich riesig auf den Start. Ich denke aber, dass die Freude bei den Jungs und Mädels um einiges größer war. Nach den langen Sommerferien jetzt endlich wieder mit ihrer Mannschaft gemeinsam zu spielen und teilweise auf neuen Spielfeldgrößen, mit neuen Regeln, auf Torejagd zu gehen, ist natürlich noch um einiges aufregender als für einen Funktionär.

Von insgesamt 13 Mannschaften, den Herrenbereich eingeschlossen, stellt Grün-Weiß elf Jugendteams. Das zeugt von einer guten Jugendarbeit. Viele andere Vereine im Umkreis haben - gerade in der der Nachwuchsgewinnung - mit großen Problemen zu kämpfen und in Gröbenzell wartet neben Ihrem mit dem 1. SC sogar noch ein zweiter Fußballverein auf.
Wie lässt sich das erklären?

Zunächst vielen Dank für die Lorbeeren. Das A und O, besonders in diesem Bereich, ist Kontinuität und vor allem, gleich von der ersten Trainingseinheit weg, die Freude an diesem Sport zu vermitteln, auch vorzuleben und den Kindern nicht von Beginn an eine gewisse Drucksituation aufzuerlegen. Grün-Weiß kann sich glücklich schätzen, dass hier durchweg ein engagiertes Betreuerteam zur Verfügung steht, welches mit dem nötigen Spaß und Ehrgeiz bei der Sache ist und natürlich die Entwicklung „ihrer“ Mannschaften über lange Zeit positiv beeinflussen und mitverfolgen will.

Und dennoch musste der FC Grün-Weiß den Verlust der kompletten vormaligen D1-Mannschaft an einen anderen Verein hinnehmen. Was waren die Gründe?

Selbstverständlich ist der Abgang eines kompletten Teams ein herber Verlust für jeden Verein. Zu den Gründen sei nur so viel gesagt, als dass die Vorstellungen zur Mannschaftsgestaltung nicht unbedingt mit den gerade genannten vereinbar waren. Die Konsequenz war eben diese schmerzliche Trennung und dennoch konnten beide Seiten im Guten auseinandergehen.
Es wurde ja vorher erwähnt, dass wir derzeit elf Juniorenteams aufbieten. Bei diesem Luxus verfolgen wir ganz einfach die Philosophie die Mannschaften weitestgehend jahrgangsgleich aufzustellen. Das heißt, dass die Jahrgänge 2005, 2006, 2007, etc. so lange wie irgend möglich im selben Team spielen und folglich auch altersgerecht aufsteigen, also nicht in sogenannten Mischjahrgängen „zusammengewürfelt“ werden und beispielsweise als eigentlicher F-Jugendjahrgang in die E-Jugend „zwangsaufsteigen“ müssen, nur um einen vermeintlich stärkeren Mannschaftskader auf den Platz zu schicken.
Doch wir haben nicht nur Verluste erlitten. Es ist uns mit den aktuellen C-Juniorinnen andererseits gelungen, eine vollständige Mannschaft vom FC Grün-Weiß Gröbenzell zu überzeugen und auch im betroffenen D-Juniorenbereich sind wir nach wie vor mit zwei Teams im Spielbetrieb quantitativ gut aufgestellt.

In dem Fall lässt sich so ein Abgang natürlich einfacher verkraften.
Wie lauten denn Ihre Ziele für die Jugendmannschaften im Allgemeinen?

Als Jugendleiter kann man eigentlich nur ein Ziel haben, das an erster Stelle steht. Alles andere kommt danach. Die Kinder sollen mit Spaß ins Training und zum Spiel gehen und es mit einem Lachen wieder verlassen. Das dies im Falle der ein oder anderen Niederlage nicht immer so sein kann, ist natürlich zu erwarten. Dennoch sollte die Freude im Vordergrund stehen, denn die Kinder spielen ja hauptsächlich des Spaßes wegen. Im Weiteren wollen wir die Kinder natürlich auch fußballerisch entwickeln und Stück für Stück besser machen.

Das klingt jetzt sehr nach Floskeln. Ist das wirklich schon alles?

Das mag so klingen, aber ich sehe hier nun mal die Kernaufgabe der Vereine insgesamt und unseres im Speziellen. Natürlich muss es auch Ziel sein neue Kinder für unseren Verein zu begeistern und die Mannschaftszahl und -stärken beizubehalten, wenn möglich sogar auszubauen. Langfristig müssen wir auch die Alterslücke in Richtung Herrenbereich wieder schließen, die aktuell recht groß ist. Wir haben jetzt zehn Jugendmannschaften im Punktspielbetrieb. Das ist eine Vielzahl mehr als wir noch vor einigen Jahren hatten, also sind wir hier auf einem ganz guten Weg.
Wenngleich mit einer gewissen Teamanzahl natürlich auch Zwänge, zum Beispiel in der Planung der Trainingszeiten, hinzukommen, die es vor einigen Jahren in diesem Ausmaß nicht gab. Damals konnte sich jeder Trainer seine Wunschzeit noch aussuchen. Das würde ich jedoch eher als „positive Zwänge“ beschreiben, die es aber auch zu lösen gilt. All das geht eben nur auf der Grundlage „die Kinder müssen Spaß und Lust auf das Training und das Spiel haben“ und wir als Funktionäre und Trainer müssen das fördern. Der sportliche Erfolg stellt sich dann meistens automatisch ein.

Also ist bei Grün-Weiß nicht alles nur auf Spaß getrimmt, offensichtlich verfolgen Sie auch sportliche Ziele?

Klar haben wir auch sportliche Ziele. Unsere Mannschaften sollten einigermaßen gut mithalten können. Ich weiß, das klingt wieder nach Floskel, es wäre aber aus meiner Sicht völlig falsch Tabellenziele vorzugeben oder Aufstiege in höhere Spielgruppen zu erwarten oder gar zu verlangen. Wir befinden uns schließlich im Amateur- und Jugendsport und sind kein Leistungszentrum, das auf Biegen und Brechen gezwungen ist, Erfolge vorzuweisen. Gerade bei den Mannschaften die wir haben, vor allem in den unteren Altersstufen, wäre das kontraproduktiv. Was kommt, kommt und wir freuen uns natürlich über jeden errungenen Titel oder Pokal. Dabei muss man nur auf die letzten zwei, drei Jahre zurückblicken, da stehen neben einer Vielzahl an Turniersiegen auch einige Spielrundenmeisterschaften unserer Jugendteams in diversen Altersklassen zu Buche. Und ich bin mir sicher, dass unsere Juniorinnen und Junioren auch in dieser Saison wieder einige Ausrufezeichen setzen werden.

Lassen Sie uns kurz auf die Mädchenmannschaften eingehen. Die Juniorinnen gehen dieses Jahr bereits in die dritte Saison. Nach dem bereits erwähnten Zugang der C-Juniorinnen sind in diesem Bereich nun auch drei Mannschaften gemeldet. Aller guten Dinge sind also drei?

Ja, das klingt doch ganz gut würde ich sagen. Es freut uns auch, dass wir, gegen den Trend, hier sogar Mannschaften aufbauen können. Vor drei Jahren, als es um die Gründung der Mädelsmannschaft ging, war ich zugegebenermaßen auch skeptisch. Mittlerweile hat sich das aber gut eingespielt. Man darf aber nicht vergessen, dass hier die D- und E-Jugend in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Lochhausen, mit wechselnder Federführung sind. Sollten sich diese bewähren, und ich hoffe das tun sie, können wir uns von unserer Seite auch vorstellen, diese Union für die Zukunft dauerhaft zu gestalten und somit unsere Juniorinnensparte langfristig auf sichere Beine zu stellen, was - denke ich - beiden Vereinen hilft.

Herr Schweyer, abschließend die Frage, welche Ziele haben Sie neben den bereits genannten noch auf dem Zettel?

Eines der Ziele lesen Sie quasi jetzt gerade. Wir wollen in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen werden als in den letzten Jahren und auch mehr Präsenz zeigen. Dazu haben wir in diesem Bereich während der fußballfreien Sommerpause einiges angeschoben, was meiner Meinung nach bereits Früchte trägt.

Vielen Dank für das offene und ausführliche Gespräch.

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Marco Geisler - ein Spieler von Grün-Weiß Gröbenzell - trat bei der WM-Qualifikation im CP-Fußball für die deutsche Nationalmannschaft an.

Gerade sind im entfernten Rio die Paralympischen Spiele zu Ende gegangen. Unter anderem auch im CP-Fußball. Dort spielen Menschen mit cerebraler Bewegungsstörung, d.h. Menschen mit Lähmung von verschiedenen Körperteilen. Gegen den dortigen Silbermedaillengewinner, den Iran, durfte beim WM-Qualifikationsturnier, das vom 27.07. bis zum 07.08. in Vejen (Dänemark) ausgetragen wurde mit Marco Geisler ein Spieler von Grün-Weiß Gröbenzell für die deutsche Nationalmannschaft antreten. Wir als Verein sind richtig stolz darauf und haben uns mit ihm unterhalten.

Marco, wie kamst du zu dieser Ehre im Nationalteam spielen zu dürfen? 

Ich wurde vor ein paar Jahren von einem Verantwortlichen der Nationalmannschaft gefragt, als ich mit der Integrationsmannschaft des SC Gröbenzell auf einem Turnier war, ob ich bei der Nationalmannschaft spielen möchte. Da muss man natürlich nicht lange überlegen. Seit 2015 bin ich jetzt  Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft und nehme an den Lehrgängen teil.

Es sind ja nun nur sehr wenige Menschen in einer deutschen Nationalmannschaft. Wie läuft das ganze bei euch ab, wie sieht euer Spielplan aus und wodurch unterscheidet sich CP-Fußball vom Fußball?

Zu jeder Mannschaft gehören im CP-Fußball  14 Spieler. Gespielt wird 7 gegen 7 auf einem kleineren Feld. Ein Spiel dauert zwei mal 30 Minuten. Die Spieler werden vor den Turnieren auf den Grad ihrer Einschränkung untersucht. Jedes Team darf bzw. muss eine gewisse Anzahl an Spielern auf dem Feld haben, die in einer Klasse der Beeinträchtigung angehören (Insgesamt gibt es 4 Klassen). Damit soll Chancengleichheit herrschen. Die Classification vor den Turnieren ist daher auch ein spannender Moment. Wir treffen uns im Jahr sechs bis sieben Mal zu gemeinsamen Lehrgängen in Deutschland. Der letzte fand vom 23-26.07. in Braunschweig statt, wo die meisten Lehrgänge stattfinden. Es geht aber ab und an auch in andere Städte. Außerdem gibt es diverse Turniere an denen wir teilnehmen. Darunter die Qualifikationen zur EM- und WM oder die Meisterschaften selbst.

Da wären wir auch schon direkt bei der WM-Qualifikation in Dänemark für die WM 2017 in Argentinien Anfang August. Wie war es für dich dort?

Das war natürlich ein Erlebnis und mein erstes Internationales Turnier für die Nationalmannschaft. Wir waren mehrere Tage gemeinsam, also mit den Spielern aus anderen Ländern und Kontinenten gemeinsam in der Stadt. Abseits des Spiels kam es da auch zu guten Gesprächen. Sportlich lief es durchwachsen. In der Vorrunde sind wir leider ausgeschieden. Am Ende haben wir mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen  knapp hinter Spanien Platz 10 von 13 Mannschaften belegt.

Du meintest neulich, man konnte die Spiele sogar live im Internet verfolgen? Das ist natürlich noch einmal etwas Besonderes.

Ja, das konnte man. Und man kann sich die Spiele sogar immer noch anschauen. Es gibt einen eigenen Youtube-Kanal für das Turnier bei dem die Spiele abrufbar sind. Während des Turniers wurden diese live übertragen (CP Football Denmark 2016 auf YouTube).

Für dich selbst war das Turnier auch recht erfolgreich.

Mir selbst sind zwei Tore geglückt. Darunter auch das zwischenzeitliche 1:0 im Spiel gegen unseren ärgsten Konkurrenten um Platz 9, Spanien. Außerdem war ich Stammkraft. Das macht mich natürlich riesig stolz. 

Ein 10. Platz bei einer WM-Qualifikation wirkt für eine Fußballnation wie Deutschland auf den ersten Blick jetzt nicht so berauschend. Wie kannst du das den CP-Fußball Unkundigen erläutern?

Der CP-Fußball gehört in Deutschland zum Deutschen Behindertensportverband und ist nicht Teil des DFB sondern eigenständig. Damit Einher gehen auch finanziell beschränktere Mittel. In anderen Nationen, wie zum Beispiel dem Iran, trainiert die Mannschaft zum Beispiel regelmäßig sieben Mal die Woche gemeinsam. Wir treffen uns hingegen, wie gesagt, 6-7 Mal im Jahr für wenige Tage oder eine Woche. Da fällt es schwer mit den ganz großen des CP-Fußballs mitzuhalten. Das war auch in unserem ersten WM-Qualispiel gegen den Iran spürbar das wir mit 1:7 verloren. Das was wir erreicht haben, ist aber aller Ehren wert. Unsere Mannschaft gibt es so noch nicht lange und CP-Fußball in Deutschland insgesamt ebenfalls noch nicht und dafür sind die Erfolge doch ordentlich.

Wie geht es in der Nationalmannschaft nun weiter?

Im Herbst/Winter werden wir noch einen Lehrgang haben. Dann gilt es nach der verpassten Qualifikation für die WM sich nun auf die EM-Quali für die EM 2018 zu fokussieren.

Wenn du nicht gerade für die Nationalmannschaft unterwegs bist spielst du seit jetzt bald 2 Jahren bei uns in der zweiten Herrenmannschaft. Wie läuft es dort ab?

Es  macht Spaß mit den Jungs gemeinsam zu spielen. Ich bin hier vollwertiges Mitglied in der Mannschaft und werde als solches auch angesehen und behandelt. Ich spiele dort auch, wie in der Nationalmannschaft, regelmäßig im Sturm und habe  letzte Saison in einem Vorbereitungsspiel auch ins Eckige getroffen.

Danke dir Marco. Wir wünschen dir natürlich weiterhin noch viel Erfolg!

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Am vergangenen Samstag, den 18. Oktober 2014 feierten rund 200 Mitglieder sowie zahlreiche geladene Ehrengäste im Festsaal des Restaurants Wildmoos in Gröbenzell das 50-jährige Vereinsjubiläum unseres grün-weißen Fußballtraditionsvereins.

Einleitend sprachen Karl-Heinz Schnappinger (1. Vorsitzender), Martin Schäfer (1. Bürgermeister), Daniel Holmer (Sportreferent der Gemeinde Gröbenzell), Klaus Kürzl (Jugendleiter), Georg „Schorsch“ Mittermaier (Ehrenpräsident aus der Gründerzeit) und Martina Drechsler (Stellvertretende Landrätin Fürstenfeldbruck) ihre Grußworte sowie ihre herzlichen Glückwünsche aus. Auch haben wir uns sehr darüber gefreut, dass Steffen Enzmann (Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes) unserem 1. Vorsitzenden feierlich eine Ehrenurkunde für das 50-jährige Vereinsbestehen überreicht hat.

Im Anschluss wurde anhand einer kommentierten Dia-Show, zahlreichen aufgestellten Fotoleinwänden sowie einer umfangreichen Festschrift die letzten 50 Jahre seit der Gründerzeit veranschaulicht. Als anfänglich kleiner „Mösler-Verein“ mit zwei Herrenmannschaften sind wir über die Jahre deutlich gewachsen. Vom Sportplatz im „Gröbenzeller Moos“ mit zahlreichen Maulwurfhügeln („Georg-Ach-Stadion“), bis hin zu den heutigen modernen Sportanlagen in der Wildmoosstraße. Heute haben wir drei Herrenmannschaften und über zehn Kinder- und Jugendmannschaften im Spielbetrieb. Auch eine Altherren-Mannschaft (ATT = „AlpTraumTeam“) trifft sich jeden Mittwoch zum sportlichen Miteinander auf und neben dem Platz. Zu den alljährlichen sportlichen Highlights gehören das allseits beliebte Sommer- und Winterturnier, unsere Weihnachtsfeiern und Trainingslager im Kinder- und Herrenbereich sowie der grün-weiße Glühweinstand am alljährlichen Weihnachtsmarkt der Kult-Wirtschaft HEXE Gröbenzell.

Nach dem offiziellen Teil dieser Ehrenveranstaltung wurde zur Live-Musik von MICHAEL FISCHER (u.a. bekannt für seine Hits „Süchtig“ und „Durch die Nacht“) bis tief in die Morgenstunden ausgelassen getanzt und gefeiert.

Die gesamte Vorstandschaft bedankt sich bei der Gemeinde Gröbenzell für die weiterhin kostenlose Nutzung der Sportanlagen, bei allen Mitgliedern vor und hinter den Kulissen unseres Trainings- und Spielbetriebes, bei der Sportgaststätte „Wildmoos“ für die Bewirtung sowie bei den zahlreichen Akteuren vor und hinter dem Mikrofon, die diese sehr gelungene Jubiläumsfeier begleitet und erst möglich gemacht haben.

Abschließend möchten wir unseren 1. Bürgermeister und 2. Vereinsvorsitzenden Martin Schäfer zitieren: „Möge der gesunde Geist, der die Gründer unseres Vereins beseelte, von der heutigen Generation bewahrt und weitergeführt werden“. In diesem Sinne freuen wir uns mit Herz auf die nächsten 50 Jahre mit unserem Gröbenzeller Fußballtraditionsverein.

Die Vorstandschaft
FC Grün-Weiß Gröbenzell e.V.

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Unsere Sandra Henn hat ihren Kampf gegen den Krebs mit ihren erst 38 Jahren verloren.

Viele Geschwister, Freunde, Verwandte und Bekannte, darunter auch sehr viele Jugendtrainer und fast der komplette Vorstand von Grün-Weiß, sowie der Bürgermeister von Gröbenzell haben Sandra auf ihrem letzten Weg begleitet.

Einige von Euch kannten sie von den Veranstaltungen im Fußballverein, bzw. als Mutter von 3 Jungs die alle in unserem Verein spielen oder auch als Elternsprecherin.

Sie war mit der Organisation der Fußballturniere beteiligt und hat uns mit ihrer freundlichen und lustigen Art oft wieder ein Lächeln auf die Lippen gebracht.

In der Werbung würde es heißen: „ Sie leitete ein kleines Familienunternehmen“ und dabei hatte sie noch Zeit gefunden uns im Verein ehrenamtlich zu Unterstützen.

Sehr selten hat sie sich etwas anmerken lassen, wie schlecht es ihr eigentlich ging.

Kurz vor ihrem Tod hat sie es sich nicht nehmen lassen und hat noch die Spiele ihrer Jungs in der E- und in der G-Jugend angesehen.

Sie hinterlässt einen Mann und drei junge Kinder.

Wir unterstützen die vier, soweit uns dieses als Fußballverein möglich ist, nach Kräften.

In tiefer Trauer
FC Grün-Weiß Gröbenzell e.V.

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