E3 - Junioren (U10)



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Turniere und Highlights

05.04.2017

Unser erstes Spiel im Jahr 2017 war ein Freundschaftsspiel gegen Olching. Ich war gespannt, wie sich unsere Jungs nach der Winterpause und sehr, sehr wenig Spielpraxis präsentieren würden. Letztendlich diente es auch dazu um das eine oder andere auszuprobieren. Die größte Änderung gab es bei uns auf der Torhüterposition. Für Luiz wird zukünftig Julian im Tor stehen. Dafür rückt Luiz in den Sturm. Angesprochen auf diese Änderung, erklärte der Trainer, er erhoffe sich dadurch mehr Variabilität im Sturm. Leider konnten wir das nicht testen, da Luiz kurzfristig für das Spiel ausfiel. In der ersten Hälfte spielte unser Team bärenstark auf. Immer wieder setzten sie den Gegner frühzeitig unter Druck um ihn zu Fehlern zu zwingen. Die Olchinger kamen dadurch nicht ins Spiel. Dafür spielten unsere Jungs groß auf. Nicht nur, dass sie kämpften, nein, sie spielten zwischendurch auch ansehnlichen Fußball. Erspielten sich einige 100%-tige Chancen. Aber da war leider wieder unser größtes Problem. Wir verpassten es einfach das Tor zu machen. Als es nach 25 Minuten in die Pause ging, konnten es die Jungs beider Teams nicht glauben, dass die 25 Minuten schon vorbei waren. Das zeigt, welch einen Spaß die Jungs am Kicken haben. Wir Trainer einigten uns dann darauf, dass wir die zweite Hälfte 35 Minuten spielen. Die zweite Hälfte begann so, wie die Erste aufgehört hatte. Und dieses Mal nutzten unsere Jungs ihre Chance. Nach einer tollen Kombination, bei der Valentin Tom mit einem Musterpass bediente, erzielte dieser das 1:0 für uns. Zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Je länger das Spiel dauerte merkte man unserem Team die fehlende Spielpraxis an. Ebenso machte sich die noch nicht zu 100% vorhandene Fitness negativ bemerkbar. Olching kam immer besser ins Spiel. Die Tore waren dann, wenn auch vielleicht zwei, drei zu viel, eine logische Konsequenz. Nachlassende Kondition und Konzentration beeinflussten das Spiel zu unseren Ungunsten. Durch eine schnelle, kurz ausgeführte Ecke erzielte Flo immerhin noch unseren zweiten Treffer, als die Unordnung im Strafraum der Olchinger, nach Toms Schuss ausnutzte und aus kürzester Distanz einnetzte. Und da beide Teams mit dem spielen nicht aufhören wollten, mussten die Trainer mit sanften Druck die zweite Hälfte nach 45 Minuten doch beenden. Hätten wir das nicht getan, dann würden die beiden wahrscheinlich immer noch spielen. Mein Fazit zu diesem Spiel: Eine erste Hälfte, die Lust auf mehr macht. Eine Niederlage, die etwas zu hoch ausgefallen ist. Und noch einiges an Konditionsarbeit vor uns. Trotz allem bin ich sehr stolz auf meine/unsere Jungs. Bis zum Saisonstart am 29.04. zum Derby gegen den SC werden wir das schon noch hinbekommen. Auf alle Fälle sind wir auf dem richtigen Weg. Und! Am 20.05. treffen wir dann im Punktspiel wieder auf Olching. Und da werden die Karten neu gemischt.

Team: Julian, Flo, Arthur, Paul, Nicky, Valentin, Felix, Toni, Tom, Nick

Bis dahin euer

Toni

Zugspitze Nord, Gruppe 14

30.10.2016

Unser letztes Spiel der Herbstrunde, das wir ohne unseren etatmäßigen Torwart und Linksverteidiger antraten, führte uns am Freitagnachmittag nach Alling. Und Flutlichtspiele sind ja schließlich immer was Besonderes. Vor allem war ich auf die Reaktion unserer Mannschaft, nach dem 0:4 gegen Gauting, gespannt. Und wie letzte Woche hatte ich auch dieses Mal  nur einen Wunsch. Sie sollen doch einfach mal von Anfang an so richtig Gas geben und nicht wieder bis zur zweiten Halbzeit warten. Ein Sieg zum Abschluss wäre doch was Tolles. Und es sah so aus, als ob mir die Jungs dieses Mal zugehört haben. Auch wenn wir, bedingt durch das kleinere Spielfeld, unser Passspiel nicht so aufziehen konnten, wie wir es sonst gerne machen. Zumindest immer in der zweiten Halbzeit. Vielleicht kann ich ja beim BFV beantragen, dass wir nur noch die zweite Halbzeit spielen dürfen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das bis zum Frühjahr auch hinbekommen. Scheinbar haben mich dieses Mal die Jungs erhört und wollten ihren Trainern das Leben leichter machen. Durch einen Doppelpack in der fünften und sechsten Minute von Felix und André gingen wir schnell mit 2:0 in Führung. Erleichterung machte sich in mir breit. Endlich mal wieder in Führung. Endlich nicht zittern müssen. Dachte ich. Scheinbar dachten sich das unsere Jungs auch. Ich will nicht sagen, dass sie das spielen einstellten, wobei man ihnen da keinen Vorwurf machen sollte. Es gibt genügend Profimannschaften, denen das auch schon passiert ist. Aber die Aktionen mit und ohne Ball ließen die Zielstrebigkeit der ersten Minuten vermissen. Und so kam Alling, auch durch einen Doppelschlag in der achten und neunten Minute zum Ausgleich. Das Spiel wurde jetzt wieder, nicht vom Ergebnis, ausgeglichener. André war es dann in der 19. Minute, der noch vor dem Pausenpfiff, die 3:2 Führung für uns erzielte. Verdient, wie ich sagen würde. Und es war ein tolles Gefühl, endlich mal wieder, mit einer Führung in die Pause zu gehen. Kurz nach der Pause erhöhte André auf 4:2. Wieder zwei Tore Führung. Das sollte jetzt aber doch genügen. Hoffte ich. Aber kurz danach erzielte Alling das 3:4. Nein, nein, nein. Nicht wieder zittern. Nur das nicht. Und man sah, dass unsere Jungs dass auch nicht wollten. Basti erzielte praktisch im Gegenzug das 5:3. André war es dann mit seinem vierten Treffer vorbehalten, den 6:3 Endstand zu erzielen. Kompliment an mein Team, das eine bärenstarke zweite Hälfte gespielt hat. Bravo Jungs.

Platz 5 in einer, ausgenommen Aich, von denen ich bis heute nicht weiß, warum die sich in der Gruppe einstufen haben lassen, ausgeglichenen Gruppe ist ein sehr gutes Ergebnis. Ein Ergebnis, auf das sich aufbauen lässt.

An dieser Stelle will ich mich bei allen Eltern bedanken, die uns immer unterstützen. Sei´s im Training oder bei den Spielen. Danke.

Bedanken muss ich mich auch beim Waki meinen großen Mentor. Waki ich bin froh, dass du mir die Möglichkeit gibst von deiner Erfahrung zu profitieren. Danke dafür, dass ich schon einiges von dir gelernt habe. Und danke dafür, dass du mich immer darauf aufmerksam machst, wenn meine Emotionen wieder mit mir durchgehen.

Und mein allergrößter Dank gilt unserem Team. Den Jungs, die unermüdlich ins Training kommen und jede Woche in den Spielen ihr Bestes geben.


Danke Luiz, Tom, Toni, Flo, Felix, Arthur, Valentin, Nicky, Nick, Paul, André und Basti.

Euer Toni

23.10.2016

Unser letztes Heimspiel vor der Winterpause begann, auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens, mit 15 Minuten Verspätung. Wobei dieses Verkehrsaufkommen dieses Mal nichts mit unserem Spiel zu tun hatte. Heute fällt es mir ehrlich gesagt verdammt schwer einen Spielbericht zu verfassen. Das Spiel verlief genauso, wie unsere letzten Spiele auch. In der ersten Halbzeit fand unser Spiel einfach nicht statt. Der Einzige, der sich wirklich hervorhob, war unser Felix. Der versuchte immer wieder mit seiner Übersicht unsere Jungs in Szene zu setzen. Aber leider muss man sagen, nutzten sie die sich ihnen bietenden Freiräume. Es war einfach kein Tempo in unserem Spiel.  Was eigentlich unverständlich ist, denn unsere Jungs könne sehr wohl Fußball spielen. Und so lagen wir nach der ersten Hälfte bereits mit 3:0 hinten. Solch eine Konstellation hatten wir ja schon öfter und holten in der zweiten Halbzeit noch ein Unentschieden. Also stellten wir Tom in der zweiten Hälfte ins Tor und Luiz auf die linke Seite in den Sturm. Und wie in den Spielen zuvor, warum auch immer, lief unser Spiel wieder. Es wurde kombiniert. Der Ball lief durch unsere Reihen. Warum immer erst in der zweiten Hälfte. Warum nicht schon von Anfang an. Vielleicht sollten  wir beantragen, dass wir nur noch die zweite Hälfte spielen. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was wir tun sollen, damit unsere Jungs gleich von Anpfiff an Vollgas geben. Leider konnten wir, trotz guter Chancen, den drei Tore Rückstand nichtmehr aufholen. Gauting hingegen nutzte einer ihrer wenigen Chancen zum 4:0 Endstand. Jetzt heißt es optimistisch nach vorne zu blicken, um unser letztes Spiel vor der Winterpause gegen Alling erfolgreich zu gestallten.

Forza Grün Weiß!

Euer Toni

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09.10.2016

Ohne Worte!

So hätte mein Bericht heute ausgesehen, hätte ich ihn nach der ersten Halbzeit schreiben müssen. Einfach nur diese zwei Worte. Jetzt aber, nach dem Spiel, komme ich mir eher wie die bayerische Staatsregierung in „Ein Bayer im Himmel“ vor. Die ja bekanntlich bis heute auf die „göttliche Eingebung“ wartet, weil der Engel Aloisius im Hofbräuhaus hängen geblieben ist. Und so warte ich auch noch auf diese Eingebung, was wir Trainer tun müssen, damit unsere Mannschaft uns an der Seitenlinie nicht immer so leiden lässt. Mich. Den Waki. Und nicht zu vergessen, die Eltern.

Warum musste es erst 3:0 (2:0) für Olching stehen? Warum mussten wir erst wieder in Rückstand geraten? Warum? Warum? Warum? Die Jungs können doch Fußball spielen. Sie können auch kämpfen. Hat ja das heutige Spiel wieder bewiesen. Warum? Warum? Zur Pause gab es dann eine kleine taktische Umstellung. Tom ins Tor und Luiz in den Sturm. Diese taktische Variante schien auch aufzugehen. Aber dann passierte es. 3:0 für Olching. Aus und vorbei dachte ich. Und hatte den Bericht schon wieder fertig. Ohne Worte. Das 3:0 schien aber in unseren Jungs was ausgelöst zu haben. Kampf und Spiel war jetzt angesagt. Und es zahlte sich aus. Luiz mit dem 1:3 und 2:3. Felix war es dann, der den vielumjubelten Ausgleich zum 3:3 erzielte. Klar hatten wir danach noch Chancen auf ein weiteres Tor, wie auch unsere Gegner. Letztendlich war es doch ein verdientes, wenn auch glückliches, Remis. Doch wie heißt es so schön: Das Glück muss man sich auch erarbeiten. Und das haben unsere Jungs heute wieder getan. Sich das Glück erarbeitet. Gratuliere Jungs.

Euer Toni                                                                          

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07.10.2016

Zwei Tage später sitze ich nun hier und schreibe diesen Bericht von unserem Spiel am Mittwoch gegen den FC Aich. Früher, als ich selber noch aktiv Handball gespielt habe, habe ich nie etwas gegen den Schiri gesagt. Ich hielt auch meine Mannschaftskameraden immer zurück, wenn sie gegen den Schiri protestieren wollten. Ich wollte uns unnötige zwei Minutenstrafen, dies ja im Fußball nicht gibt, ersparen. Waki und ich sagen das auch jedes Mal unseren Spielern. Keiner sagt was gegen den Schiri und wenn er noch so besch…. pfeift. Die, die am Mittwoch zugesehen haben, wissen was ich meine. Und ich werde es auch an dieser Stelle so handhaben, wie früher. Kein Wort über den Schiedsrichter.

Das Spiel fing zumindest ganz gut für uns an. Der Ball lief schön durch unsere Reihen, bis dann leider durch einen Fehler, Tore entstehen ja immer durch Fehler, das 1:0 für Aich fiel. Danach fanden wir nie zu unserem Spiel. Und so stand es zur Pause bereits 5:0. In der Bild würde jetzt wieder über den „Tomaten auf den Augen Schiri“ diskutiert. Aber wie bereits oben erwähnt, werde ich mich nicht zum Schiedsrichter äußern. Viele von den Eltern können sich vielleicht noch an die Bankett-Rede von Lyon im März 2001 erinnern. Bayern hatte gerade 3:0 in Lyon verloren. Jeder weiß, was damals aus den Bayern wurde. Aber keine Angst. Unsere Halbzeitansprache war anders. Zeigte aber in der zweiten Hälfte in etwa den gleichen Erfolg, wie Beckenbauers legendäre Rede von Lyon. Zu Beginn der zweiten Hälfte, mussten wir dann auch noch auf unseren Innenverteidiger den Toni verzichten, der kurz vor der Pause von einem Gegenspieler ziemlich unschön gefoult worden ist. Nach ca. 5 Minuten kam er zu mir und meinte: „Ich beiß die Zähne zusammen und geh wieder rein.“ Und irgendwie, bissen alle in der zweiten Hälfte auf die Zähne. Kämpfen, laufen und ackern war angesagt. Und dann ein Pfiff. Elfmeter für uns. Toni verwandelte sicher. 5:1. Aber fast im Gegenzug fiel das 6:1. Und dann wieder ein Pfiff. Wieder Elfmeter für uns. Andre schob sicher zum 6:1 ein. Vier Elfmeter in einem Spiel, zwei hatte es in der ersten Halbzeit gegeben. Aber, wie schon gesagt. Ich äußere mich nicht zum Schiedsrichter. Nach dem 7:2 war das Spiel letztendlich gelaufen. Verdient? Ich weiß es nicht. Das sollen andere beurteilen. Ich glaube unser größter Nachteil heute war schlicht und ergreifend die Körpergröße. Die Aicher waren teilweise ein bis 1 ½ Köpfe größer und somit auch mit längeren Beinen ausgestattet. Aber ich will das jetzt nicht als Ausrede verstanden wissen. Wir haben 7:2 verloren. Mund abputzen und weiter geht´s. Am Samstag können wir es im Spiel gegen Olching wieder besser machen. Und Niederlagen gehören nun Mal zum Leben mit dazu. Und wer jetzt erwartet hat, dass ich noch was zum Schiedsrichter sage, den muss ich leider enttäuschen. Ich geh jetzt nämlich in den Keller. 

Euer Toni       

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25.09.2016

Hm? Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Außer, dass mit jedem Meter auf der Heimfahrt, mit dem ich mit meinen Jungs über das Spiel gesprochen habe, die Anzahl meiner grauen Haare zugenommen hat. Von anfangs 5.000, bis letztlich 1.000.000. Wer das Spiel gesehen hat, wird mir wahrscheinlich Recht geben. Ich hatte mit 16 Jahren, als ich Trainer unserer Mädchen Handballschulmannschaft war, gesagt, dass ich nie wieder Trainer machen werde. Tja. Man sieht ja, was aus diesem Vorsatz geworden ist. Das Gleiche, wie mit so vielen Vorsätzen zu Neujahr. Zum Glück habe ich mit dem Waki, dem ich an dieser Stelle meinen Dank und meinen Respekt  zollen möchte, einen super tollen Lehrmeister an meiner Seite. Und wir beide haben eine Mannschaft, die uns schon die einen oder anderen Nerven kostet, auf die wir mächtig stolz sein können. Aber jetzt genug der Vorrede. Das Spiel lief wieder ähnlich wie letzte Woche gegen den SC. Wir hatten sehr gute Ballaktionen mit Zug zum Tor. Wir hatten auch die eine oder andere Chance. In der fünften Minute erzielte dann Felix auch das zu diesem Zeitpunkt logische  und viel umjubelte 1:0. Aber. Ja. Aber. Leider schlich sich dann wieder Bruder Leichtfuß in unser Spiel ein. Und so fiel dann drei Minuten 1:1 Ausgleich. Und was heute noch ins Gewicht fiel, wie fahrlässig wir unsere Chancen liegen ließen. Das eine oder andere Tor vor der Pause wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen und wir hätten mit einer komfortablen Führung in die Pause gehen können. Und so ging es mit 1:1 in die Pause. Nach der Pause entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Mit Chancen auf beiden Seiten. Gilching nutzte in der 32-ten Minute eine ihrer Chancen zum 2:1. Wieder liefen wir einen Rückstand hinterher, was bei diesen Temperaturen nicht das Optimalste ist. Aber wie letzte Woche, ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Eine schöne Kombination schloss Basti in der 34-ten Minute zum 2:2 ab. Tja. Und was dann geschah, war der absolute Hammer. Ich würde mal behaupten, dass dieses Tor mit Sicherheit in die engere Auswahl zum Tor des Monats gekommen wäre. Ja wäre, wenn denn Fernsehkameras zugegen gewesen wären. Nach einer tollen Kombination unserer Jungs, bekam Basti am rechten Strafraumeck den Ball. Lief noch ein paar Schritte und zog aus spitzem Winkel vollspan ab und der Ball schlug ins lange Eck ein. Wie heißt es so schön: Ein Schuss, ein Strich ein Tor.  3:2 für uns in der 38-ten Minute. Aber noch waren 12 Minuten zu spielen. 12 Minuten in denen das Spiel hin und her wogte. Chancen auf beiden Seiten. Ein absolut offenes Spiel. Und dann. Aus! Aus und vorbei. Unser erster Sieg als E Junioren.  Und ich um 5.000.000 Millionen grauer Haare reicher.

Euer Toni

17.09.2016

„O zapft is!“ So hieß es heute auf der Wiesn. Um 15:30 Uhr ertönte in der Allianz Arena der Anpfiff zum „kleinen Derby“ FC Bayern vs. Ingolstadt. Doch das einzig wahre Derby fand am Vormittag in Gröbenzell statt. Grün Weiß gegen den SC. Ein Spiel, das die Massen elektrisiert. Leider war unser Gröbenbach Stadion nicht ganz bis unters Dach besetzt. Wahrscheinlich lag´s am Wetter. Oder an der Wiesn? Egal. Die Besucher, die sich im strömenden Regen, ins Stadion gewagt hatten, brauchten ihr kommen nicht zu bereuen. Eins vorweg. Es war kein Spiel für schwache Nerven.

Pünktlich um 11:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter an. Unser Team, das 4 Neuzugänge im Sommer verzeichnete, übernahm sofort das Kommando. Es wurde kombiniert und ansehnlich nach vorne gespielt. Eigentlich sollte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann das erste Tor fallen sollte. Aber nach ungefähr 15 Minuten lief bei uns irgendwie gar nichts mehr zusammen und der SC übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Da halfen auch die lautstarken Anweisungen von der Seitenlinie nicht viel. Entweder vereitelte Luiz die Chancen des SC, oder die Schüsse gingen daneben, oder einer unserer Abwehrspieler bekam noch die Fußspitze dazwischen. Und so kam es, wie es kommen musste. Kurz vor der Pause stand ein gegnerischer Spieler vollkommen frei und erzielte das 0:1. In der Halbzeit versuchte das Trainerteam unser Team lautstark wachzurütteln. Sie daran zu erinnern, dass umzusetzen, was sie im Training Woche für Woche zeigten. Aber anscheinend schien das nicht viel geholfen zu haben. Kurz nach dem Anpfiff erhöhte der SC durch 2 Tore auf 0:3. Das Spiel schien gelaufen. Angeblich haben Zuschauer bei diesem Stand das Stadion verlassen. Selber Schuld sag ich da nur. Was danach kam, war ein Wahnsinnsspiel. Jetzt fingen unsere Jungs an zu kämpfen und zu spielen. Alles, was vorher nicht funktionierte, gelang jetzt. Spielzüge. Kampf. Alles was man braucht. Tom erzielte in der 31. Minute das 1:3. Zwei Minuten später schoss Arthur, in seinem ersten Ligaspiel überhaupt, das 2:3, nachdem er sich über den ganzen Platz durchgetankt hatte. Vier Minuten später, erzielte Toni, der vorher mit einem gefühlvollen Freistoß an der Latte scheiterte das vielumjubelte 3:3. Es entwickelte sich jetzt ein richtig gutes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Als sich alle schon auf ein Unentschieden einstellten, erzielte der SC das 3:4. „Aus vorbei“, dachte ich. So brutal kann Fußball sein. Aber unsere Jungs wollte dieses Spiel nicht verlieren. Sie kämpften munter weiter. Und Tom erzielte mit einem Weitschuss noch das 4:4.

Was soll ich da noch sagen. Unser erstes Punktspiel nach der Sommerpause als E-Jugend. Und was für eines. Waki und Ich sind mächtig stolz auf unsere Jungs. Auf Luiz, Flo, Toni, Tom, Arthur, Valentin, Felix, Paul und Nicky. Ich kann nur sagen weiter so.

Euer Toni

Zugspitze Nord, Gruppe 14

29.04.2017

Ich hab mal in den Tiefen meines Spielberichtsarchivs gekramt. Und siehe da. Heute war mein viertes Punktspielderby gegen den SC seit der Saison 2014/15. Entweder als Spielberichtschreiber oder Co-Trainer. Und heute? Heute war´s, abgesehen vom Emons-Turnier vom SC, mein erstes Derby als Chefcoach. Aber jetzt genug von mir.

Derby, Derby, Derby. Wie immer eigentlich das wichtigste Spiel der Saison. Heißt es ja immer von irgendwelchen Derbys. Und es war immer ein spannendes, knappes Spiel. Vor allem, da es das erste Punktspiel der Saison war. In den ersten 3 – 4 Spielminuten hatte ich schon die Befürchtung, dass es für uns heute extrem schwer werden würde. Die Jungs vom SC kamen wesentlich besser ins Spiel als wir und die Frage war eigentlich nur, wann das erste Tor für den SC fallen würde. Aber unsere Jungs fanden von der vierten Minute an voll ins Spiel. Und Luiz schockte den SC mit einem Doppelschlag in der 5. und 6. Minute mit dem 1:0 und 2:0. Das Schöne war, dass sich unsere Jungs nicht zurück lehnten, sondern richtig gut weiterspielten. Die Mannschaft vom SC steckte aber nach dem frühen 2:0 Rückstand nicht auf. Im Gegenteil. Sie spielten richtig forsch nach vorne und kamen selbst zu einigen guten Chancen. Eine dieser Chancen nutzten sie dann in der 13. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer. Tom war es dann in der 19. Minute, der dann wieder den alten Zwei-Tore-Abstand, mit dem Treffer zum 3:1 herstellte. In der zweiten Hälfte hatte unsere Mannschaft absolut im Griff. Leider mangelte es wieder an der Chancenverwertung. Aber das werden wir auch noch in den Griff bekommen. Klar hatte auch der SC noch die eine oder andere Chance, aber man hatte nie das Gefühl, dass das Spiel noch kippen könnte. Tja. Bis zur 45. Minute. Da unterlief uns leider ein kapitaler Bock und eine Rückgabe zum Torwart landete im eigenen Tor. Ich erinnerte mich an unser Spiel im Herbst in der Vorrunde, als wir kurz vor Ende der Partie noch das 4:4 erzielten. Sollte es dieses Mal wieder ein Last-Minute Unentschieden geben? 5 Minuten zittern, hoffen, bangen. Meine Uhr zeigte mir an, dass die Spielzeit schon abgelaufen war. „Pfeiff ab. Bitte pfeiff ab!“, schickte ich ein Stoßgebet gen Himmel. Ein Pfiff. „Vorbei“,  dachte ich, aber der Schiri gab noch einen Freistoß für den SC. Anlauf, Schuss und … Vorbei! Vorbei! Vorbei! Und endlich der erlösende Schlusspfiff. Erstes Spiel. Erster Sieg, der bis zur 45. Minute absolut ungefährdet aussah. Jetzt geht es nächste Woche am Freitag gegen Türkenfeld und da gilt es, die Form von heute zu bestätigen, bzw. zu verbessern.

Und ja. Ich bin verdammt stolz auf meine Jungs, die da heißen: Julian, Flo, Toni, Valentin, Luiz, Tom, Arthur, Nicky und Nick. Habt ihr richtig gut gemacht. Bravo!

Euer Toni

Datum Bezeichnung Spielort Beginn
Sa, 17.09.16 Saisonauftakt GW Gröbenzell 11:30
Sa, 18.03.17 Testspiel vs. Olching GW Gröbenzell Kunstrasen 10:30
Sa, 29.04.17 Saisonauftakt vs. SC Gröbenzell GW Gröbenzell 11:30
       
       
       
       
       
       
       

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